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Artikel

Collie- und Golden Retriever Zwinger
Internetartikelauflistung von bzw. über die Expertin Barbara Puhl:

Therapiehunde
www.welpen.de/service/puhl/artikel01.htm

Weihnachten mit Hund?
www.welpen.de/service/puhl/artikel02.htm

Interview mit Barbara Puhl
www.welpen.de/service/puhl/interview.htm

Welpenspiel und -training für werdende Sozial-, Therapie- und Behindertenbegleithunde
www.welpen.de/service/puhl/artikel03.htm

Kommen Hunde in den Himmel?
www.welpen.de/service/puhl/artikel12.htm

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!
www.welpen.de/service/puhl/artikel13.htm

Mit Hunden auf großer Fahrt - Teil 2
www.welpen.de/service/puhl/artikel14.htm

Intensivtraining - Mit Hunden auf große Fahrt - Teil 3 - Kroatien
http://www.welpen.de/service/puhl/fahrt_1.htm

Züchterglück
www.welpen.de/service/puhl/artikel15.htm

Der therapeutische Wert des Spieles für Mensch und Hund www.welpen.de/service/puhl/artikel17.htm

Kinder brauchen Tiere www.welpen.de/service/puhl/artikel26.htm

Hundehaar-Allergie? www.welpen.de/service/puhl/hundehaarallergie.htm

Vortrag auf der FILIA in Brünn, Tschechien vom 1.-3-2005 www.welpen.de/service/artikel27.htm

"Welpensozialisierung" http://www.welpen.de/service/puhl/welpensozialisierung-1.htm

Desensibilisierung einer Hundephobie am Beispiel eines behinderten Mädchens www.welpen.de/service/puhl/artikel39

Buchbesprechung "Tiergestützte Kinderpsychotherapie" von Anke Prothmann www.welpen.de/service/puhl/artikel44.htm

"Mein Praktikum bei Frau Puhl". Ein Filmbeitrag (39:10) von Julia Mayer unter www.welpen.de/service/puhl/artikel45.htm

http://www.welpen.de/service/puhl/praktikumsbericht.pdf Praktikumsbericht (in Power Point) von Mira Christ

Praktikumsbericht von Anke Dörries www.welpen.de/service/puhl/artikel30.htm

 

Praktikantenfragebogen zum Download (Zip-Datei/Word97-525KB)

www.therapiehunde-deutschland.de/praktikanten.zip



"Asta von der Stellerburg" -
unsere Stammhündin - ist tot

Es war der 29.4.2002, wo mir klar wurde, dass die Zeit für Asta gekommen war. Einen apfelsienengroßen Krebsturmor hatte sie auf der Hüfte, der ihr offensichtlich große Schmerzen bereitete. Seit einigen Tagen floß auch Blut aus der Scheide, obwohl sie vor drei Jahren eine Totaloperation mit Milchleistenendfernung wegen Krebs erhalten hatte.
Schon seit geraumer Zeit hatte sie sich zurück gezogen vom Rudel. Selbst die jüngste Colliehündin ließ sie vor. Oft weinte sie, wenn sie bei mir im Büro oder neben meinem Bett lag (was für mich kaum auszuhalten war). Offensichtlich hatte sie auch imnnerliche Tumor, aber ihre Augen waren noch blitzblank.
Die Entscheidung und der Anruf beim Tierarzt fielen mir sehr schwer, denn schließlich hatten wir eine innige Beziehung zueinander. Asta hat mir sehr viele Welpen geschenkt, war super lieb und gehorsam und hat mich immer geschützt. Jeder Welpe, der neu in den Zwinger integriert wurde, hat sie erzogen (nicht immer nur positiv). Egal welche Rasse gerade kam, sie war zur Stelle.
Ab ihrem letzten Wurf vor über drei Jahren mochte sie keine Welpen mehr erziehen, doch bei "Oney", einer amerikanischen Colliehündin die 2001 kam, hat sie eine Ausname gemacht.

Vom Tierarzt haben wir den 30.4.2002  19Uhr genannt bekommen.
Nachdem am Vormittag alle fremden Menschen und Vierbeiner aus dem Haus und vom Grundstück waren, fing ich an, mit Asta gezielt Abschied zu nehmen. Vorher hatte ich mitbekommen, wie eine liebe Frau sich von ihr weinend verabschiedete und sie dabei mit Leckereien fütterte. Die Leckereien nahm Asta und verschlang sie, aber das anschließende Streicheln wollte sie von der Dame nicht entgegen nehmen. Sie wich jedes mal aus. Sie spürte instinktiv, dass es um sie ging und nicht um den weinenden Zweibeiner. Da wäre sie sonst gekommen und hätte ihr Mitgefühl gezeigt. So aber war jeder Versuch seitens der Frau Asta zu streicheln umsonst.

Zunächst haben wir eine große Mittagspause eingelegt, wo Asta wieder an meinem Bett lag. Es war ihr bevorzugter Platz. 
Asta konnte sich dann von jedem einzelnen Rudelmitglied verabschieden, denn jeder kam mit ihr für eine gewisse Zeit in die Wohnung.
Wir nahmen uns viel Zeit zum Schmusen. Ich bedankte mich ausführlich bei ihr für all ihre Liebe, ihre Treue, für die vielen Welpen und ihre aufopfernde Hilfe bei der Erziehung und Aufziehung der Welpen.

Gegen 17.30 Uhr haben wir beide nochmals eine feine Mahlzeit gemeinsam eingenommen, die ihr offensichtlich geschmeckt hat. Hier durfte sie auch betteln, was sonst streng untersagt war.

Nebenan verläuft ein kleiner Feldweg, den wir dann nochmals gemeinsam gegangen sind und sie hat bei der Kehrwende am Ende des Weges auch - wie üblich - ihr Leckerchen erhalten. (Den Gang habe ich mit ihr auch deswegen gemacht, weil ich wußte, dass sich die Hunde noch lösen, wenn sie die Todessprize bekommen haben. Ich wollte aber nicht, dass sie alles unter sich gehen läßt.)

Ich wollte Asta den Streß einer Tierarztpraxis ersparen. So ließ ich sie in meinem Hundereisemobil, als wir bei der Tierarztpraxis angelangt waren. Der Dr. kam mit raus ins Auto. Asta durfte auf meinem Bett liegen und bekam eine große Spritze Vollnarkose. Sowohl der Tierarzt als auch ich blieben bei ihr, streichelten sie, redeten leise und ruhig mit ihr, bis sie ganz in die Vollnarkose hineingeglitten war. Die Euthanasiespritze ins Herz wurde ihr ebenfalls auf meinem Bett liegend verabreicht.

Ich danke Gott, dass ich "Asta von der Stellerburg" haben durfte.

Siehe auch meinen Artikel: "Kommen Hunde in den Himmel" nachzulesen unter: 
 www.welpen.de/service/puhl/home.htm



 
 
 
 
 
 
 
 
 

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