Geschichte

1957  erste Erfolge bei einem Irischen Setter mit  Hundetraining. Es folgten  ein Dackel, ein Deutscher Schäferhund und ein Jagdhundmischling.

1980 ff   laufend bis in die Gegenwart Praktikantenausbildung, zunächst für städtische Hauswirtschaft, ab 1995 für Hundezucht und -ausbildung

1988 Frau Puhl erhielt am 30.5.1988 von der Werler Polizei die Colliehündin "Tasja", zieht mit ihr nach Tönning auf Eiderstedt und nimmt eine halbe Stelle als Krankenhausseelsorgerin im ev. Alten- und Pflegeheim an. Es wird ihr vom Heimleiter erlaubt, den Hund mit ins Heim zu bringen. Tasja ist ein ausgebildeter Wachhund, der in den Zimmern der Senioren zwar sehr gut sich benimmt, jedoch keinen mehr rein oder raus lässt.

1991 Erster Wurf. Davon wird "Asta von der Stellerburg" behalten und mit ins Altenheim genommen. Sie wird von vornherein nach pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen für die Altenarbeit erzogen.

1992 Der Collierüde "Black Fenris Wolf of Rimrock" und die Golden Retriever Hündin "Esra vom Schloß Bismarck" (als zweite Rasse) wurden angeschafft. Schließlich mag nicht jeder eine lange Schnauze.

1992 ff Erste Fernsehaufnahmen (Schleswig-Holstein-Magazin). Ab da wurden (fast) jährlich mehrere Sendungen ausgestrahlt (ADR, ZDF, PRO 7, SAT 1, NDR, Aktuelle Schaubude, DW, West 3, usw.)

1995 Da man in Deutschland für alles und jedes ein Diplom, Urkunde oder sonstigen Nachweis braucht, bat Frau Puhl um eine Prüfung durch die Delta-Society, Renton WA, USA, die ihr im Auftrage  von Frau Sissener aus der Schweiz auch abgenommen wurde. Damit war sie die erste geprüfte Therapiehundeausbilderin in Deutschland und die zweite in Europa.

1995 ff wachsende Vortragstätigkeiten im In- und Ausland,  Welpensuche von gesunden Elterntieren in ganz Europa (jährliche Fahrstrecke ca. 30.000 km), Deckkontakte in ganz Deutschland, Tschechien, Schweiz, Österreich, Polen, Estland, Lettland, Finnland, Dänemark und in Schweden.

1996 Erstes Therapiehundeseminar. 

1996 Patenamtlich geschütztes Logo. Entwurf: Der Bruder von Frau Sissener. Markeninhaber: Frau Ursula Sissener und Barbara Puhl (es zeigt einen Rollstuhlfahrer mit Hund und einem Schriftzug DOG an den Füßen).

1997 Gründet Frau Puhl einen gemeinnützigen Verband für ehrenamtliche Therapie- und Behindertenbegleithundeteams. Nach fast zwei Jahren verlässt sie diesen, um einen Berufsverband zu gründen, der u.a. die Aufgabe hat, 1. die berufliche Anerkennung staatlich zu erlangen und 2. die Abrechnungen mit den Krankenkassen einheitlich zu regeln (ähnlich den Berufsverbänden z.B. der Ergotherapeuten). Darüber ist es ihr ein Herzensanliegen, Menschen eine neue berufliche Perspektive und Lebensgrundlage zu schaffen.

1998 Erste offizielle Ausstellung auf der REHAB in Frankfurt. - 

1998 Patentamtlich geschütztes Logo mit dem Schriftzug "Therapiehunde Deutschland". Das Logo zeigt ein rotes Kreuz und in demselben einen Collie-, sowie einen Golden Retriever Kopf. Entwurf und Markeninhaberin: Barbara Puhl

1999 Kontaktaufnahme zum Bundeskanzler, der auch innerhalb von zwei Wochen antwortet und Frau Puhl vom Bundeskanzleramt Herrn Dr. Luther zur Seite stellte, um einen offiziellen Beruf mit Berufsbild werden zu lassen und weniger Arbeitslose zu haben. Die verschiedenen Ministerien auf Bundes- und Landesebene wurden eingeschaltet. Das Bundesinstitut für berufliche Bildung zeigt zwischenzeitlich drei Wege auf, die für den Berufsverband gangbar würden: a. stattliche anerkannte berufliche Fortbildung, b) Gesellen- und Meisterbrief und c. Fachschulausbildung.

1999 IAMS PET FOOD GmbH & Co.KG finanzierte zwei Therapiehunde für Bedürftige.

2000 Im Februar Gründung: Deutscher Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde e.V. mit Gemeinnützigkeit.

2000 Ein weiteres rundes Logo wird durch das Deutsche Patentamt patentiert: "Behindertenbegleithunde" mit dem gleichen roten Kreuz und den beiden Hundeköpfen in der Mitte.

2000 erste lizensierte Seminare nach den Richtlinien des Bildungsministeriums werden über den Berufsverband angeboten.

2001 Ausstellung auf der Garten-Reisen-Freizeit-Messe in Bremen

2001 Ausstellung beim Jubiläum der Rheuma-Liega in Herne

2002 Ausstellung Reha.Komm in Berlin

2004 Gründung des Fördervereins für Therapie- und Behindertenbegleithunde e.V. am 22.5.2004 zum Zwecke eines gegenseitig sich stützenden Geflechtes von Züchtern, Ausbildung bzw. Fortbildung und Information bzw. Vermittlung von entsprechenden Diensten. Der Förderverein wird 2006 nach Steinfurt verlegt. Erste Vorsitzende Frau Ruthild Kickhäfer. Der Verein wird 2008 wieder aufgegeben.

2006 Die Ausbildung für Therapie- und Behindertenbegleithunde wird an Frau Ruthild Kickhäfer, Steinfurt abgegeben. 2008 gibt Frau Kickhäfer die Ausbildung wieder zurück. 

2006 erhält Frau Puhl eine hohe Auszeichnung durch die englische Yorkshire University als "Anerkennung ihrer Leistungen und des großen Erfolges".

2009 Schriftliche Genehmigung für Freifahrten bei der Bahn für gekennzeichnete Behindertenbegleithunde und auszubildende Behindertenbegleithunde.

2011 Neuerscheinung im Februar: "Jedes Leben birgt einen Schatz  20 Frauen - 20 Geschichten" von Margitta Rosenbaum, erschienen im Brunnen Verlag, ISBN 078-3-7655-4120-9, (ab Seite 74, geistlich gesehen: wie alles begann)

2014 vorläufige Einstellung der Zucht

Iststand:

1. Bisher sind alle Hunde, die dafür beantragt wurden, von Ärzten verschrieben worden.

2. Diese können bei dem Jahreseinkommensteuerausgleich abgesetzt werden.

3. Die Hundesteuer wird in der Regel für diese Hunde erlassen.

4. Die meisten beantragten Zuschüsse der Krankenkassen wurden nicht bezahlt, einige bekamen zum Teil erhebliche Zuschüsse und einer bekam komplett alles finanziert.

5. Die Hundeverordnung sieht die Gleichstellung von Blindenführhunden und Behindertenbegleithunden vor. In Brandenburg wird zusätzlich der Therapiehund ministeriell angestrebt.