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Therapiehunde ‚Äď Stars der tiergest√ľtzten medizinischen Behandlung

Therapiehunde kommen bei tiergest√ľtzten medizinischen Behandlungen zum Einsatz. Sie unterst√ľtzen Menschen mit motorischen St√∂rungen, psychischen Problemen oder Sprachst√∂rungen im Rahmen ihrer Behandlung. Im Gegensatz zu Assistenzhunden f√ľr Behinderte leben Therapiehunde mit P√§dagogen und Therapeuten zusammen und helfen bei der Bew√§ltigung sozialer und medizinischer Probleme.
Besonderheiten
  • F√∂rdert Therapieziele
  • Verleiht Selbstvertrauen
  • Sensibel und flexibel
  • Therapeut als Halter
  • Mit spezieller Ausbildung

Die BESTEN B√ľcher zum Thema Therapiehunde aus 2020

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Die Hunde arbeiten entweder aktiv und motivierend oder reaktiv und auf die Bed√ľrfnisse des Menschen eingehend.
  • Sie kommen bei verschiedenen logop√§dischen, psychotherapeutischen und heilp√§dagogischen Therapien zum Einsatz. Ihre Halter sind in p√§dagogischen oder sozialen Berufen t√§tig.
  • Nicht jeder Hund eignet sich f√ľr die Ausbildung zum Therapiehund. Die meisten von ihnen werden schon als Welpen ausgew√§hlt und so fr√ľh wie m√∂glich intensiv sozialisiert. Rasse und Gr√∂√üe spielen bei der Auswahl von Therapiehunden keine Rolle.

Was ist ein Therapiehund?

Die tiergest√ľtzte medizinische Therapie ist Teil verschiedener alternativmedizinischer Behandlungen von Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und P√§dagogen. Verschiedene Arten mit ausgepr√§gtem Sozialverhalten k√∂nnen als Therapietiere ausgebildet werden. Neben Delfinen, Lamas, Pferden und Katzen werden Hunde am h√§ufigsten zu therapeutischen Zwecken ausgebildet. Sie wirken durch ihre anerkennende Art motivierend und gleichzeitig beruhigend auf die Klienten.

Vorteile von Therapiehunden bei verschiedenen Behandlungsmethoden

  • Der Einsatz von Therapiehunden steigert das Selbstbewusstsein bei Sprachproblemen, Lernst√∂rungen oder Angstst√∂rungen.
  • Nur durch ihre Anwesenheit steigern sie Lernerfolge, senken den Blutdruck und verbessern die allgemeine Befindlichkeit.
  • Studien der Universit√§t Leipzig zufolge erzielen tierische Begleiter bei schwer Gesch√§digten die besten Ergebnisse. Je schlechter die Befindlichkeit vorher, desto deutlicher zeigen sich die positiven Auswirkungen des Einsatzes eines Therapiehundes.
  • Es er√∂ffnen sich neue M√∂glichkeiten in der Behandlung von Menschen mit psychischen oder physischen Leiden.

Therapiehunde, Servicehunde und Besuchshunde: Wo liegt der Unterschied?

ArtDetails
Therapiehunde
  • Leben bei ausgebildeten Therapeuten oder P√§dagogen.
  • Kontakt zu Klienten nur im Rahmen von geplanten Sitzungen.
  • Eine aufwendige Ausbildung mit vorheriger Eignungspr√ľfung geht dem Einsatz voraus.
  • Die Hunde m√ľssen Menschen gegen√ľber bedingungslose Anerkennung zeigen, sehr gut sozialisiert sein und ein absolut entspanntes und freundliches Wesen haben.
  • Arbeitet ein Therapeut mit Therapiehund, werden die Kosten f√ľr die Sitzungen von den meisten Krankenkassen zu 100 % gedeckt (sofern die vorliegende Krankheit eine Behandlung erfordert).
Assistenzhunde/Servicehunde
  • Leben bei Haltern mit k√∂rperlichen Einschr√§nkungen. Jeder Hund wird entsprechend der individuellen Bed√ľrfnisse seines Halters ausgebildet.
  • M√∂gliche Halter sind Menschen mit k√∂rperlichen Einschr√§nkungen oder Nervenkrankheiten, Diabetiker und Blinde.
  • Nur mittelgro√üe oder gro√üe Hunde sind f√ľr die Assistenzarbeit geeignet. Gehorsamkeit und Treue sind wichtige Eigenschaften. Sie m√ľssen im Notfall Hilfe holen, Gegenst√§nde oder Medikamente anreichen und kleinere allt√§gliche Aufgaben √ľbernehmen.
  • Die Ausbildungskosten von Blindenf√ľhrhunden werden von Krankenkassen meist √ľbernommen, f√ľr andere Assistenzhunde m√ľssen spezielle Antr√§ge gestellt werden oder man muss selbst f√ľr die Kosten aufkommen.
Behindertenbegleithunde
  • Sonderform des Assistenzhundes, begleitet meist Kinder und Jugendliche im Rollstuhl.
  • Sie werden h√§ufig als Familienhunde in Familien mit k√∂rperlich eingeschr√§nkten Kindern gehalten.
  • Sie ben√∂tigen keine aufwendige Ausbildung, sondern f√∂rdern das Selbstbewusstsein und die sozialen F√§higkeiten von Behinderten.
  • F√ľr die Kosten von Begleithunden kommen Krankenkassen nicht auf.
Besuchs- und Schulhunde
  • Leben zusammen mit P√§dagogen, Pflegern oder Therapeuten, die in sozialen Bereichen arbeiten. Spezielle Voraussetzungen sind nicht notwendig.
  • Sie werden in Schulen, Altenheimen, Krankenh√§usern und anderen sozialen Einrichtungen eingesetzt.
  • F√ľr Kinder dienen sie haupts√§chlich zu Lernzwecken (Umgang mit Tieren, soziale F√§higkeiten), in Pflegestationen steigern sie das allgemeine Befinden und die Lebensqualit√§t der Betroffenen. Ausgew√§hlte Besuchshunde sollten freundlich, verspielt und sehr aufgeschlossen sein.

F√ľr welche Patientengruppen sind Therapiehunde geeignet?

  • Menschen mit Depressionen oder Angstst√∂rungen
  • Kinder mit Entwicklungsst√∂rungen
  • Menschen mit Sprachst√∂rungen
  • Krebspatienten
  • Menschen mit degenerativen St√∂rungen (Demenz oder Alzheimer)
  • Menschen mit Autismus
  • Geh√∂rlose

Das sollte ein Therapiehund mitbringen

Therapeuten w√§hlen ihre Tiere individuell aus. Das Wesen des Hundes spielt eine wichtige Rolle als die Sportlichkeit, die Beschaffenheit des Fells oder die Gr√∂√üe. Wer mit Kindern arbeitet, w√§hlt wahrscheinlich eine kleinere Hunderasse. F√ľr kommunikative Therapiearbeit werden h√§ufig gr√∂√üere H√ľtehunde gew√§hlt. Besonders geeignet sind Rassen, die traditionell eng mit Menschen zusammenarbeiten, zum Beispiel H√ľte- und Jagdhunde (Deutscher Sch√§ferhund, Australian Shepherd, Golden Retriever, Magyar Vizsla). Kleine Begleithunde (Havaneser, Chinese Crested, Mops) werden h√§ufig f√ľr psychotherapeutische Zwecke und f√ľr die Arbeit mit Jugendlichen genutzt.

Voraussetzungen f√ľr Therapiehunde

  • Wesen: Freundliche, aufgeschlossene Welpen ohne negative Vorerfahrungen sind f√ľr die Ausbildung zu Therapiehunden geeignet. Abgabetiere mit unbekannter Herkunft und Tierheimhunde k√∂nnen deshalb nur unter strengen Voraussetzungen ausgebildet werden.
  • Eignungstest: Die meisten Ausbilder fordern zun√§chst einen Eignungstest f√ľr Therapiehunde. Dabei wird das Wesen des Hundes beurteilt und die Verbindung zwischen Hund und Halter beobachtet.
  • Ausbildung des Halters: Halter m√ľssen eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Studienabschluss in einem passenden Fachbereich vorweisen, um ihren Welpen ausbilden lassen zu k√∂nnen.
  • Tier√§rztliche Atteste: Tiere im Einsatz m√ľssen regelm√§√üig entwurmt werden, der Impfschutz muss l√ľckenlos sein und ihre allgemeine Gesundheit muss regelm√§√üig attestiert werden.
  • Keine akuten Erkrankungen: Jeder Hund wird mal krank. Mit Verletzungen oder akuten Erkrankungen k√∂nnen Therapiehunde ihre Arbeit nicht ausf√ľhren.
  • Extrem hohe Reizschwelle: Das Tier l√§sst sich nicht durch ungew√∂hnliche K√∂rperhaltungen, Bewegungen, Ger√§usche oder andere Stressfaktoren verunsichern. Es bleibt in jeder Situation ruhig und freundlich und begegnet Menschen niemals skeptisch.

Das Wesen des Therapiehundes: So macht die Therapiearbeit Spaß

  • Der Hund ist freundlich und aufgeschlossen.
  • Er gehorcht seinem Halter und dem Betroffenen.
  • Er kann auf auditive und visuelle Kommandos reagieren und ist sensibel gegen√ľber den Empfindungen von Menschen.
  • Die Arbeit mit Menschen macht ihm Spa√ü.
  • Er hat keine Ber√ľhrungs√§ngste.
  • Pl√∂tzliche Bewegungen, Ber√ľhrungen oder Ger√§usche erschrecken ihn nicht.
  • Das Verh√§ltnis zwischen Hund und Halter ist eng und vertrauensvoll.
  • Au√üerdem sollte der Hund konzentriert arbeiten und sich nicht ablenken lassen.

Was macht ein Therapiehund bei seiner Arbeit?

Die Arbeit eines Therapiehundes ist entweder aktiv oder reaktiv. Bei der aktiven Arbeit regt er sein menschliches Gegen√ľber zu Aktivit√§ten an und √ľbernehmen die Rolle als Motivator. Bei der reaktiven Behandlungsunterst√ľtzung geht er auf die Empfindungen von den Betroffenen ein und dient als Tr√∂ster, als Ansprechpartner oder zur allgemeinen Stressreduktion. Ist ein Tier mit ausgepr√§gtem Sozialverhalten anwesend, f√§llt es vielen nachweislich leichter, Sprach√ľbungen, Therapieeinheiten und andere k√∂rperlich oder psychisch belastende Therapiesituationen erfolgreich abzuschlie√üen. Der Einsatz eines Therapiehundes steigert das Wohlbefinden und somit auch die Lebensqualit√§t und tr√§gt bei vielen Therapieformen zum Erfolg der Behandlung bei.

Mehr als nur ein Kuscheltier

  • Die tiergest√ľtzte Therapie ist ein komplexer Bereich der Physio- und Psychotherapie. Sie folgt einem individuellen Behandlungs- und √úbungsplan, der ein festgelegtes Ziel verfolgt (zum Beispiel selbstbewusstere Kommunikation oder Verbesserung des Redeflusses).
  • Der Halter (Therapeut) wertet jede √úbungssitzung schriftlich aus und h√§lt die Fortschritte detailliert fest.
  • Bei der Behandlung arbeiteten Patient, Therapeut und Therapiehund eng zusammen. Der Vierbeiner muss bei manchen √úbungen nur anwesend sein, bei anderen √úbungen arbeitet der Klient unter Aufsicht mit ihm zusammen (Kommandos lernen und ausf√ľhren, Gesichtsausdr√ľcke und K√∂rperhaltung richtig deuten).

Anschaffung und Haltung von Therapiehunden

Die Ausbildung eines Therapiehundes beginnt schon kurz nach der Geburt. Die meisten Therapiehunde stammen aus gezielten Zuchten ‚Äď ihre Eltern waren also auch schon Therapiehunde und sie werden unter mehreren Geschwistern anhand eines Welpentests ausgew√§hlt. W√§hrend der Pr√§gungsphase (ab der 4. Lebenswoche) sollte ein junger Hund bereits gezielt verschiedenen Reizen ausgesetzt werden (Gehhilfen, laute Stimmen, fremde Menschen). Zu Beginn der Sozialisierungsphase (ab der 8. Lebenswoche) beginnt das gezielte Training. Mit circa 1,5 bis 2 Jahren ist die Ausbildung abgeschlossen und der Hund kann speziell eingesetzt werden. Er kann als Therapiehund dienen, bis er alters- oder krankheitsbedingt eingeschr√§nkt ist und die gesundheitlichen Voraussetzungen f√ľr die Therapie nicht mehr erf√ľllt.

Finanzierung von Therapiehunden und tiergest√ľtzten Therapieformen

Da Therapiehunde im beruflichen Rahmen eingesetzt werden, m√ľssen Therapeuten die Ausbildung meistens selbst zahlen, wenn sie ihre Dienste in ihrer Privatpraxis anbieten. In Einzelf√§llen kommen Pflegeverb√§nde und medizinische Einrichtungen f√ľr die Ausbildung und die Pflege auf. F√ľr die tiergest√ľtzte Behandlung kannst Du meist keine zus√§tzliche Verg√ľtung verlangen, mit Hund bist Du aber stets gefragt. Die gesamte Ausbildung kostet mehrere tausend Euro. Teile der Kosten k√∂nnen zumindest steuerlich geltend gemacht werden.

Diese Kosten kommen auf Halter zu

  • Die Eignungspr√ľfung f√ľr junge Therapiehunde kostet zwischen 50 und 100 Euro.
  • Tier√§rztliche Gutachten, Zahnsteinentfernungen, Impfungen und Entwurmungen kosten j√§hrlich zwischen 100 und 500 Euro.
  • Rassehunde aus verantwortungsvoller Zucht kosten zwischen 1000 und 2000 Euro.
  • Die Grundausbildung f√ľr Therapiehunde kostet etwa 1500 bis 2500 Euro.
  • Viele Ausbilder bieten Folgekurse an, die ebenfalls bis zu 1500 Euro kosten k√∂nnen.
  • Die artgerechte Haltung eines Hundes verursacht je nach Gr√∂√üe des Tieres etwa 100 bis 200 Euro an laufenden Kosten pro Monat.
  • Einen fertig ausgebildeten Therapiehund kannst Du nicht einfach kaufen. Bei der Ausbildung spielt die Bindung zwischen ihm und dem Halter eine wichtige Rolle. Das Training dauert 6 bis 18 Monate.

√úbernimmt jede Krankenkasse tiergest√ľtzte Therapien?

Patienten mit √§rztlichem Attest k√∂nnen bei ihrer Krankenkasse die volle Kosten√ľbernahme ihrer tiergest√ľtzten Therapie beantragen. Wenn die Krankheit einen ‚ÄěKrankheitswert‚Äú hat und Behandlung erfordert, √ľbernehmen die meisten Kassen 100 % der Kosten. Wenn Du einfach nur Hunde magst, denke dar√ľber nach, Dir ein eigenes Tier anzuschaffen. Eine professionelle Therapiehund-Ausbildung ist f√ľr Begleithunde nicht notwendig.

Hundesteuerbefreiung f√ľr Therapiehunde

Die Hundesteuer legt jede Gemeinde individuell fest. Seit 2008 entscheiden sich immer mehr √∂sterreichische und deutsche Gemeinden dazu, die Steuer f√ľr Therapie-, Begleit- und Schulhunde zu erlassen. Wenn Du im sozialen Bereich arbeitest und dar√ľber nachdenkst, ein solches Tier anzuschaffen, erkundige Dich beim f√ľr Deine Region zust√§ndigen B√ľrgeramt √ľber einen m√∂glichen Steuererlass.

FAQ ‚Äď Alle wichtigen Fragen zu Therapiehunden auf einen Blick

FrageAntwort
Wo und wie kann ich meinen Hund ausbilden lassen?Die Therapiehund-Ausbildung √ľbernehmen verschiedene gepr√ľfte Verb√§nde. F√ľr die meisten Ausbildungsg√§nge m√ľssen Hund und Halter bestimmte Voraussetzungen erf√ľllen. Um eine Lizenz als Tiertherapeut zu erhalten, setze Dich mit einem der folgenden Vereine in Verbindung:

  • DBTB e.V. (Deutscher Berufsverband f√ľr Therapie- und Begleithunde e.V.)
  • Private THT-Akademien in Deiner N√§he (mit Zertifikat)
Was ist ein Therapiehund?Therapiehunde begleiten Psycho- und Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, P√§dagogen und Logop√§den bei ihrer Arbeit und werden f√ľr die tiergest√ľtzte Behandlung verschiedener Krankheitsbilder gebraucht.
Wo bekomme ich einen Therapiehund her?Grunds√§tzlich kann jeder freundliche und aufgeschlossene Welpe zum Therapiehund ausgebildet werden. Verb√§nde wie der DBTB f√ľhren au√üerdem Listen mit Z√ľchtern, die sich auf Therapiehunde spezialisiert haben.
Wo wird ein Therapiehund eingesetzt?Therapiehunde werden in der Psychotherapie, der Physiotherapie, bei Sprachtherapien oder in der Ergotherapie eingesetzt.
Wie viel kostet ein Therapiehund?F√ľr die Anschaffung und die Ausbildung eines Therapiehundes musst Du etwa 3000 bis 5000 Euro einplanen. Au√üerdem verursachen Hunde laufende Kosten, die Du vor der Anschaffung bedenken solltest.
Was muss ein Therapiehund k√∂nnen?Therapiehunde m√ľssen sehr einf√ľhlsam sein und d√ľrfen niemals Aggression zeigen. Sie k√∂nnen Mimik und Gesten von anderen gut interpretieren und befolgen Kommandos ohne zu z√∂gern.
Wann zahlt die Krankenkasse einen Therapiehund?F√ľr eine tiergest√ľtzte Therapie muss der betroffene Patient eine St√∂rung ‚Äěmit Krankheitswert‚Äú nachweisen. Bei g√ľltigem Anspruch √ľbernehmen gesetzliche Kassen die vollen Kosten.
Wann gilt ein Hund als Therapiehund?Die Bezeichnung ‚ÄěTherapiehund‚Äú ist nicht gesch√ľtzt. Achte bei der Ausbildung und bei der Auswahl von Therapeuten deshalb auf entsprechende Zertifikate von gepr√ľften Verb√§nden.
Welcher Hund als Therapiehund?Da H√ľtehunde und reine Begleithunde traditionell eng mit Menschen zusammenarbeiten, werden Rassen dieser Kategorien am h√§ufigsten ausgew√§hlt.
Therapiehund f√ľr wen?Therapiehunde k√∂nnen Menschen mit psychischen, sozialen, motorischen oder sprachlichen Problemen helfen, schnellere Fortschritte in der Therapie zu erzielen.
Therapiehund welches Alter?Da die Ausbildung etwa 1,5 bis 2 Jahre einnimmt und große Hunderassen sehr lange brauchen, bis sie vollständig ausgewachsen sind, können Therapiehunde meist erst im Alter von 2 bis 3 Jahren eingesetzt werden.
Kann ein Vermieter einen Therapiehund verbieten?Ja ‚Äď nur Blindenf√ľhrhunde und Diabetikerhunde gelten als ‚Äěmedizinische Hilfsmittel‚Äú und k√∂nnen nicht verboten werden.
Muss ein Therapiehund Hundesteuer zahlen?In einigen Gemeinden sind Therapie- und Assistenzhunde von der Hundesteuer befreit. Jede Gemeinde legt die Regelungen zur Hundesteuer selbst fest.
Vorschriften f√ľr TherapiehundeTherapiehunde m√ľssen vor der Ausbildung einige Wesenstests bestehen und Gesundheitszeugnisse vorlegen. Regelm√§√üige tier√§rztliche Untersuchungen sind ebenfalls Pflicht.
Voraussetzungen f√ľr TherapiehundeEin Therapiehund sollte m√∂glichst fr√ľh ausgew√§hlt und gut sozialisiert werden. Tierheimhunde und Abgabetiere mit unbekannter Herkunft sind nicht f√ľr die Ausbildung geeignet.
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