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Therapiehundausbildung: So werden freundliche Welpen zu sozialen Helfern

Tiergest├╝tzte Therapiemethoden werden im Bereich der Ergotherapie, der Psychotherapie, der Logop├Ądie und der Physiotherapie eingesetzt. Ein Therapiehund kann zum Erfolg eines festgelegten Therapieziels beitragen ÔÇô entweder durch seine blo├če Anwesenheit, oder durch motivierendes Verhalten. Die Ausbildung f├╝r Therapiehunde ist anspruchsvoll und kostenintensiv ÔÇô alles Wissenswerte ├╝ber Therapiehundausbildungen in Deutschland erf├Ąhrst Du hier.
Besonderheiten
  • Jede Rasse geeignet
  • Ausbildungskosten 1000 – 2000 Euro
  • Ausbildungsumfang 180 – 200 Stunden
  • Kein gesch├╝tzter Begriff (!)
  • Beginnt im Welpenalter

Die BESTEN B├╝cher ├╝ber die Ausbildung von Therapiehunden 2020

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Die Auswahl des richtigen Welpens ist sehr wichtig f├╝r den sp├Ąteren Erfolg der Ausbildung. Therapiehund-Eigenschaften werden nicht automatisch vererbt, die gezielte Zucht von Therapiehunden ist deshalb keine Voraussetzung f├╝r Ausbildungswelpen.
  • Vor der Therapiehundausbildung m├╝ssen Welpen bestimmte Wesens- und Gesundheitstests bestehen. Diese werden meist vom sp├Ąteren Ausbilder durchgef├╝hrt.
  • Eine Therapiehundausbildung umfasst circa 180 Stunden und sollte in m├Âglichst intensiven Bl├Âcken durchgef├╝hrt werden. Wer seine Ausbildung abbricht, kann sich bestandene Einheiten nicht f├╝r einen Neuanfang anrechnen lassen.

Auswahl und Vorbereitung von Therapiehunden (in Spe)

F├╝r die Ausbildung zum Therapiehund ist jeder Welpe geeignet, der jung genug ist und noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Tierheim-Welpen und Abgabetiere mit unbekannter Vergangenheit kommen leider nicht f├╝r die Ausbildung in Frage. Gr├Â├če, Rasse und Geschlecht spielen keine Rolle bei der Auswahl. Wichtiger sind Faktoren wie Offenheit f├╝r Neues, Kommunikationsf├Ąhigkeit und Lernfreude. Mit bestimmten Welpentests k├Ânnen Z├╝chter und Halter ermitteln, welche Welpen eines Wurfes besonders gut als Therapiehunde geeignet sind. Hier findest Du hilfreiche Informationen der Akademie f├╝r tiergest├╝tzte Therapie ├╝ber die Auswahl von Rassen, Z├╝chtern und Welpen.

Gibt es Rassen, die ungeeignet f├╝r die Ausbildung sind?

Einige wenige Hunderassen bringen rassetypische Eigenschaften mit, die nur schwer mit der Arbeit als Therapiehund vereinbar sind. Klassische Wach- und Jagdhunde mit angez├╝chteter Sch├Ąrfe sind nicht von der Ausbildung ausgeschlossen, trotzdem k├Ânnte die Arbeit mit diesen Tieren schwieriger sein als mit anderen Rassen, die von Natur als eher kleine ÔÇ×SonnenscheineÔÇť sind. Viele H├╝tehunde und traditionelle Begleithunde sind pr├Ądestiniert f├╝r die Arbeit mit Menschen und entwickeln sich in der Ausbildung meist zu Naturtalenten.

Diese Rassen werden h├Ąufig zu Therapiehunden ausgebildet

  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Havaneser
  • Malteser
  • Deutscher Sch├Ąferhund
  • Australian Shepherd
  • Pudel (Gro├čpudel, Kleinpudel, Zwergpudel, Toypudel)
  • Mops
  • Lhasa Apso

Eigenschaften von Therapiehunden: Was sollte ein Therapiehund f├╝r die Ausbildung mitbringen?

  • Freundliches Wesen: Der Hund ist schon als Welpe sehr menschenbezogen, sozial und freundlich. ├ängstliche, dominante und leicht reizbare Hunde sind nicht f├╝r die Ausbildung geeignet.
  • Lernf├Ąhigkeit: Ein Therapiehund sollte Spa├č am Lernen und am Ausf├╝hren von Kommandos haben. Er betrachtet seine Arbeit als Spiel und l├Ąsst sich von seinem Halter und von Patienten leicht f├╝hren.
  • Sensibilit├Ąt: Bei der Arbeit muss der Therapiehund genau auf die Signale der Menschen um ihn herum achten. Er sollte verbale und nonverbale Kommandos leicht deuten und angemessen auf die Emotionen von Patienten reagieren k├Ânnen.
  • Anh├Ąnglichkeit: Der Hund sollte kommunikationsfreudig sein und andere Menschen unabh├Ąngig von k├Ârperlichen Besonderheiten respektieren. Laute Stimmen, au├čergew├Âhnliche Bewegungen und besondere Gehhilfen oder andere Hilfsmittel beeintr├Ąchtigen nicht die Bindung zum Menschen.
  • Wunsch nach N├Ąhe: Schon vor dem Training sollte Dein k├╝nftiger Therapiehund gern kuscheln und sich Streicheleinheiten von Besuchern, Postboten und Passanten abholen.
  • Furchtlosigkeit: Eine gute Sozialisierung ist das A und O f├╝r einen Therapiehund. Dein Welpe sollte niemals aggressiv oder ├Ąngstlich reagieren und auch in Stresssituationen gelassen bleiben.
  • Vertrauen: Die wichtigste Voraussetzung f├╝r den Erfolg von tiergest├╝tzten Therapien ist die enge Bindung zwischen Halter (Therapeut) und Hund. Nur mit viel Vertrauen kann die Kommunikation zwischen Mensch und Tier reibungslos ablaufen.
  • Disziplin: Einige Hunde k├Ânnen ihren Jagdtrieb kaum unterdr├╝cken, andere langweilen sich bei der Arbeit schnell und suchen sich deshalb anderweitig Besch├Ąftigung. Therapiehunde sollten eine gewisse Ausdauer mitbringen und f├╝r mehrere Stunden konzentriert arbeiten k├Ânnen.

Sozialisierung von Therapiehund-Welpen

Die Ausbildung eines Therapiehundes f├Ąngt im Grunde schon in der vierten Lebenswoche an. Z├╝chter bringen ausgew├Ąhlte Welpen m├Âglichst fr├╝h in Kontakt mit Menschen und bieten den Welpen viele soziale Interaktionsm├Âglichkeiten an. Die Sozialisierungsphase von Welpen beginnt etwa in der achten Lebenswoche ÔÇô zu diesem Zeitpunkt werden die Welpen an ihre Halter abgegeben. Vom ersten Tag an solltest Du Deinen Mini-Therapiehund mit m├Âglichst vielen allt├Ąglichen Reizen bekanntmachen. Dabei solltest Du ihn nat├╝rlich nicht ├╝berfordern: In den ersten Lebensmonaten schlafen Welpen etwa 20 Stunden am Tag und ihr Stoffwechsel ist ├Ąu├čerst aktiv.

Diese Situationen und Reize sollten Therapiehunde vor der Ausbildung kennenlernen

  • Menschen mit unterschiedlichem Geschlecht und Alter, unterschiedlicher Hautfarbe, k├Ârperlichen Beeintr├Ąchtigungen, Sprachst├Ârungen und anderen Besonderheiten.
  • Fremde Hunde, Katzen, V├Âgel und andere Tiere (bestenfalls ohne Jagdtrieb).
  • Fremde Umgebungen, Besuchssituationen in fremden Haushalten.
  • Ungew├Âhnliche Ger├Ąusche jeder Art, vor allem sprachliche Besonderheiten.
  • Autofahren und das Fahren in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Umarmungen, hochheben (bei kleineren Hunden) und grobes Streicheln (zum Beispiel von Kindern oder k├Ârperlich beeintr├Ąchtigten Menschen).
  • Verschiedene emotionale Zust├Ąnde beim menschlichen Gegen├╝ber (auch Frustration, Trauer, Wut).

Die Ausbildung ÔÇô Welche Vorteile bringt eine Therapiehundeausbildung?

Ein Therapiehund, der in medizinischen Fachgebieten eingesetzt wird, braucht mehr als ein freundliches Wesen und eine gute Erziehung. Die Lizenz durch einen anerkannten Verein oder eine Akademie stellt sicher, dass Dein Hund seine Aufgaben w├Ąhrend der Therapie zuverl├Ąssig erledigen kann. Arbeitgeber und Patienten k├Ânnen sich darauf verlassen, dass er im artgerechten Rahmen ausgebildet und eingesetzt wird. Au├čerdem werden bei lizenzierten Therapiehunden regelm├Ą├čig verl├Ąssliche Gesundheitspr├╝fungen durchgef├╝hrt.

Mit diesen Ausbildungskosten solltest Du rechnen

  • 50 – 100 Euro f├╝r einen Welpentest (Auswahl eines geeigneten Welpens aus einem gesunden Wurf).
  • 50 – 100 Euro f├╝r die Eignungspr├╝fung Deines Welpens.
  • 100 – 500 Euro j├Ąhrlich f├╝r tier├Ąrztliche Gutachten, Vorbeugung gegen Parasiten und pr├Ąventive Pflege (Zahnsteinentfernung, Impfung, Entwurmung etc.)
  • 1000 – 2000 Euro f├╝r die Anschaffung eines gesunden Welpen.
  • 1500 – 2500 Euro f├╝r die Grundausbildung in einer Akademie oder einem Verein.
  • 100 – 200 Euro monatlich f├╝r Folgekurse in professionellen Hundeschulen.
  • 80 – 200 Euro monatlich f├╝r die Versorgung des Hundes (Futter, Spielzeug, Zubeh├Âr).

Die Eignungspr├╝fung f├╝r Therapiehunde: Das muss Dein Hund k├Ânnen

Um an einer Therapiehundeausbildung teilnehmen zu d├╝rfen, m├╝ssen Hunde und ihre Halter meist eine Wesenspr├╝fung des Ausbilders bestehen. Die Teamarbeit steht dabei im Fokus der Beobachtungen. Hunde jeden Alters k├Ânnen f├╝r die Lehrg├Ąnge zugelassen werden, wobei die meisten Therapeuten ihre Hunde so fr├╝h wie m├Âglich ausbilden lassen. Wenn ein junger Draufg├Ąnger mal abgelehnt wird, hei├čt das nicht, dass er g├Ąnzlich ungeeignet f├╝r den Beruf ist: Manche Tiere brauchen zun├Ąchst eine gewisse Reife (Alter), um sich f├╝r die Arbeit als Therapiehund zu qualifizieren.

Diese Kriterien spielen beim Eignungstest eine Rolle

  • Wie menschenbezogen ist der Hund? Wie geht er mit seinem Halter und dem Ausbilder um?
  • Wie reagiert der Hund auf negative Reize? Wie hoch ist die Reizschwelle des Tieres?
  • Wie leicht wird der Jagdtrieb des Hundes geweckt?
  • Zeigt der Hund Aggressionen oder Lustlosigkeit?
  • Wie gut funktioniert die Kommunikation zwischen Halter und Hund?
  • Sind beide lernwillig und motiviert?

In welchem Zeitrahmen findet eine Therapiehundausbildung statt?

Die meisten Ausbildungsg├Ąnge finden in aufeinander folgenden Wochenendseminaren statt. So k├Ânnen die Teilnehmer ihrem Berufsalltag nachgehen und sich und ihren Hund nebenbei fortbilden. Einige Akademien bieten Intensivkurse an, die in t├Ąglichen Einheiten stattfinden. Besuchst Du einen Wochenendkurs mit Deinem Vierbeiner, plane t├Ągliche ├ťbungssequenzen zu Hause ein. Werden neue Lektionen nicht t├Ąglich wiederholt, wirkt sich das negativ auf die Lernerfolge aus. Insgesamt dauert eine Therapiehundausbildung in der Regel 3 ÔÇô 12 Monate und umfasst circa 180 Ausbildungsstunden unter der Anleitung von Fachpersonal.

Wer bietet lizenzierte Lehrg├Ąnge an?

  • Hessen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen: Der DBTB (Deutscher Berufsverbund f├╝r Therapie- und Begleithunde) e.V. bietet anerkannte Ausbildungen an f├╝nf Standorten in vier Bundesl├Ąndern an.
  • Schleswig-Holstein: Die DHT (Dog Human Therapy) Akademie (Akademie f├╝r tiergest├╝tzte Therapie) in Kiel bietet regelm├Ą├čig Kurse an.
  • Berlin, Brandenburg: Im Dogcoach Institut in Berlin k├Ânnen Tier-Mensch-Paare 12-monatige Kurse durchlaufen.
  • Bei der Auswahl einer Hundeschule solltest Du auf Referenzen und DEKRA-Zertifikate achten.

Wie l├Ąuft die Therapiehundeausbildung ab?

Die meisten Akademien geben keine Auskunft ├╝ber ihre Seminarinhalte. Das liegt zum einen daran, dass das Programm st├Ąndig angepasst und ver├Ąndert wird, zum anderen m├Âchten seri├Âse Hundeschulen ihre Methoden nicht an die Konkurrenz weitergeben. Generell geht es bei der Ausbildung darum, den Hund darauf vorzubereiten, in jeder Stresssituation gelassen und angemessen zu reagieren und sich trotz aller Widrigkeiten an die Anweisungen seines Halters oder anderer Menschen zu halten.

M├Âgliche Seminarinhalte

  • Obedience- und Kommunikationstraining.
  • Gew├Âhnung an verschiedene Umgebungen (Stadttraining, Training in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln, Verkehrstraining).
  • Verbesserung der F├╝hrigkeit (auch durch Fremde).
  • Umgang mit medizinischen Hilfsmitteln (Schienen, Gehhilfen, Rollst├╝hle etc.).
  • Umgang mit vielen verschiedenen Menschen (nerv├Âse, aufgeregte, k├Ârperlich oder psychisch eingeschr├Ąnkte Menschen).
  • Gew├Âhnung an Tierarztbesuche.
  • Verhaltenstraining f├╝r Gefahrensituationen und Schreckmomente.
  • Sachkundeschulungen f├╝r Halter (Kynop├Ądagogik, Kynopsychologie, Hygieneschulungen).

Abschlie├čend: Die Pr├╝fung

Auch die Pr├╝fungsinhalte f├╝r Therapiehunde werden von Vereinen und Akademien selbst festgelegt. Die THT-Abschlusspr├╝fung (Therapiehundeteam) umfasst cica 90 Minuten und wird von einem zertifizierten Pr├╝fer durchgef├╝hrt. Hier ein Beispiel, wie eine Pr├╝fung ablaufen kann:

├ťberpr├╝fung der Gehorsamkeit

Die Pr├╝fungshunde spielen frei oder werden durch Pr├╝fer abgelenkt. Auf Abruf muss der Hund sein Spiel abbrechen und zum Halter kommen.

├ťberpr├╝fung der Folgsamkeit

Dein Hund muss Dir auch in Stresssituationen frei folgen und Kommandos wie Sitz und Platz verstehen und befolgen.

├ťberpr├╝fung der Reizbarkeit

Ein Pr├╝fer st├Â├čt den Hund beim Laufen und im Liegen mehrmals von hinten an. Das Tier sollte weder ├Ąngstlich noch aggressiv reagieren.

F├╝hrbarkeit bei Fremden

Die Hunde werden von m├Âglichst fremden Pr├╝fungshelfern gef├╝hrt. Dabei sollten sie sich nicht nerv├Âs oder stur verhalten.

Pflege durch Fremde

Der Pr├╝fer tastet jeden Hund von Kopf bis Fu├č ab und testet, ob Ber├╝hrungsempfindlichkeiten auftreten. Auch das Festhalten der Pfoten und das ├ľffnen des Mauls sollte den Hunden nichts ausmachen.

Umarmungen durch Fremde

So ein Pr├╝fer hat manchmal einen sch├Ânen Job. Er umarmt jeden Pr├╝fungshund und pr├╝ft, ob das Tier dabei nerv├Âs wird.

Stresssituationen

Der Pr├╝fer rempelt einen ruhenden Hund mit einem Rollator an, schreit pl├Âtzlich oder schubst ihn zu Boden. Auch solche unangenehmen Schreckmomente sollten Pr├╝fungshunde nicht aus der Ruhe bringen.

Verhalten gegen├╝ber anderen Hunden

Alle Pr├╝fungshunde (oder hinzugeholte Hunde und ein Pr├╝fungshund) spielen gemeinsam. Inmitten des Geschehens muss der Pr├╝fungshund sich ruhig ablegen k├Ânnen, ohne sich von den anderen ablenken zu lassen.

Bindung zum Menschen

Der Pr├╝fer bewegt sich schreckhaft, spricht laut und benimmt sich ungew├Âhnlich. Mit auff├Ąlligen Gesten l├Ąuft er auf den Pr├╝fungshund zu. Dieser sollte neutral oder (idealerweise) freundlich und spielerisch reagieren.

Vertrauen zum Halter

Ein Parkour mit verschiedenen unbekannten Gegenst├Ąnden zum Durch- und ├ťberqueren wird aufgebaut. Die Pr├╝fungshunde sollten auf Kommando ├╝ber unbekannten Untergrund laufen und sich fremden Eindr├╝cken furchtlos stellen.

Verhalten in der Gruppe

Mehrere Pr├╝fungshelfer erzeugen eine k├╝nstliche Stresssituation und bedr├Ąngen den Pr├╝fungshund zunehmend. Jeder Vierbeiner sollte sich auch in engen Gruppensituationen mit Fremden pudelwohl f├╝hlen.

Sozialisierung

Der Pr├╝fer konfrontiert die Hunde mit ungew├Âhnlichen Ger├Ąuschen, aufklappenden Regenschirmen, Provokationen durch andere Hunde und anderen allt├Ąglichen Reizen. Diese sollten den Hund nicht ver├Ąngstigen oder seine Stimmung beeinflussen.

Grober Umgang

Bei der Pr├╝fung m├╝ssen die Hunde sich einiges gefallen lassen. Sie werden vielleicht von Rollstuhlfahrern auf den Scho├č gezogen, angerempelt, unerwartet angehoben oder am Schwanz gepackt. All diese kleinen Fehler von Fremden m├╝ssen die Pr├╝fungshunde schnell verzeihen und sich nicht die Laune verderben lassen.

Umgang mit Snacks

Es wird gepr├╝ft, ob die Hunde Snacks in jeder Situation annehmen und ob sie Frustration (die Vorenthaltung eines erreichbaren Snacks) aushalten k├Ânnen.

Verhalten des Halters

W├Ąhrend der gesamten Pr├╝fung wird auch das Verhalten des Halters genau beobachtet. In einem guten Therapiehundteam bleiben Mensch und Tier in jeder Situation ruhig und positiv.

Man lernt nie aus

Um die Mensch-Tier-Bindung weiterhin zu st├Ąrken, solltest Du mit Deinem Therapiehund auch nach bestandener Pr├╝fung t├Ąglich zu Hause ├╝ben. Eure F├Ąhigkeiten k├Ânnt ihr in Aufbauseminaren auffrischen und intensivieren. Mindestens einmal im Halbjahr ist so ein Aufbaukurs in einer ├Ârtlichen Hundeschule durchaus empfehlenswert.

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